Zum Auftakt Kinderlieder, zum Ausklang Blasmusik
"Die Blumen tanzen Rock-and-Roll" sangen die Kinder zur Begrüssung der Seniorinnen und Senioren im Hof von St. Urban. Und sie ernteten viel Applaus von der bunt gemischten Zuhörerschaft. Mit Eltern, Geschwistern, Grosseltern und ihren Lehrern waren sie gekommen, die Erstklässler und Schüler aus der Einschulungsklasse aus dem Schulhaus Steinacker. Lehrer Zimmermann unterstütze die kleinen Sänger mit der Gitarre, Frau Conrad, die Lehrerin der Erstklässler leitete mit anfeuernden Gebärden den munteren Kinderchor. Für die Lieder "Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder" und das Lied der ungleichen Sänger, "der Kuckuck und der Esel", stellten sich die Kinder beidseits des St. Urbanchörlis auf und sangen gemeinsam mit den betagten Sängerinnen und Sängern was die unterschiedliche Sangeslust noch zuliess. Dieses Bild der vereinten Sängerschar wurde zum Symbol des Festtags.
Als Überleitung ertönte das pfiffige Lied "Trat ich vor die Tür heut, sapperlot was sah ich da?" Ja, da waren wie in den Vorjahren Gäste geladen worden, die für die Erwachsenen an Marktständen Wein zum Probieren, verführerische Backwaren und handgefertigte Textilprodukte zum Kauf anboten. Derweil liessen die Kinder im Hof ihre Ballone zum Weitflug starten oder bestaunten und streichelten die zahlreich ausgestellten Tiere. Esel, Gänse, Hühner, Kaninchen und ein blökendes Schaf waren für einen Tag im Hof von St. Urban zu Besuch. Die Drehorgelklänge fügten sich in die heitere Stimmung wie ein bunter Hintergrundteppich.
Im ortsbekannten Café St. Urban wurden für hungrige Besucher schmackhafte Mittagsmenues angeboten, serviert vom hauseigenen Personal in hübschen Dirndlkleidern. Wer zu lange sitzen blieb, wurde zum Nachmittagsbeginn von den Klängen des Musikvereins Seen zum Platzkonzert eingeladen.
Von all' dem Gebotenen wählten sich die hochbetagten Hausbewohnerinnen und -bewohner aus, was ihren Kräften entsprach, immer liebevoll begleitet von ihren Betreuerinnen.
hpf